Einöden der Neuzeit – Deutsche Innenstädte

Tamaras Tagebuch

Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn… und wenn ich dann noch traurig bin, trink‘ ich noch ‘nen Korn…. sang einst Heinz Erhard. Soviel Korn gibt es aber gar nicht, um mir die Ödnis der deutschen Innenstädte schönzusaufen.

Wo Ödnis ein Zuhause hat

Wenn ich durch die Straßen der Stadt gehe, in der ich seit mehr oder weniger über 30 Jahren lebe, dann könnte ich jedes Mal in Tränen ausbrechen. Es ist schier unglaublich, wie sich eine prosperierende und lebendige Einkaufsstadt mit unterschiedlichsten Fachgeschäften, netten Boutiquen, Kaufhäusern und Cafés in eine desolate, verwahrloste Einöde verwandelt hat. Ein schleichender Niedergang war jahrelang zu beobachten, der in den letzten 10 Jahren jedoch nicht mehr schleichend vonstatten ging, sondern rapide an Fahrt aufgenommen hat.

Jetzt macht wieder eines der letzen alteingesessenen Fachgeschäfte, ein Handarbeitsgeschäft, für immer seine Türen zu. Ich habe dort oft Strickgarn gekauft und so mancher Schal und manche…

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